Messung des Grundwasserzustroms mit einer schwimmenden Messplattform am Steißlinger See

Zusammen mit dem Institut für Seenforschung der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg untersucht der Lehrstuhl für Hydrologie der Universität Bayreuth den Grundwasserzustrom in den Steißlinger See. Diese Forschungsarbeit ist eingebettet in einem größeren Forschungsprojekt namens ‚SEEZEICHEN‘. Mehr Infos finden Sie unter http://seezeichen-bodensee.de/.

In den Jahren 2014 und 2016 wurden schon Messungen am Steißlinger See durchgeführt. Diese Messungen gaben konkrete Hinweise auf Grundwasserquellen im Steißlinger See. Von Ende Mai bis Ende August 2017 wird nun eine schwimmende Plattform auf dem Steißlinger See an einer Stelle verankert. Auf dieser Plattform sind hoch empfindliche Messgeräte montiert. Aus 10 m Tiefe wird Wasser aus dem See hochgepumpt. Das Wasser wird entgast und die Gase werden gemessen. Genauer, das Edelgas Radon, welches ein eindeutiger Grundwasserindikator ist, wird gemessen. Die Messgeräte messen kontinuierlich und sehr hochauflösend. Mit den Messungen kann man feststellen, ob der Grundwasserzustrom in den See sich verändert und welche Faktoren diesen Prozess beeinflussen. Außerdem soll herausgefunden werden, welchen Einfluss das Grundwasser auf das Ökosystem Steißlinger See hat.
Wir bitten die Besucher und Badegäste des Steißlinger Sees mindestens 5 m Abstand zur schwimmenden Messplattform zu halten!

Vielen Dank für Ihre Kooperation!


Veröffentlicht am Donnerstag, 18. Mai 2017

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