04.08.2022

Ressourcen schonen – so geht’s

Bild One World zum Erdüberlastungstag
Bild vergrößern
Bild One World zum Erdüberlastungstag

Überall hört und liest man aktuell, wie es um das Thema Energie, die Gasversorgung und den aktuellen Füllstand der deutschen Gasspeicher steht. Auch die Gemeinde prüft, welche Maßnahmen möglich sind, um wertvolle kWh schnellstmöglich einzusparen.

Was kann man tun, um sich auf den kommenden Winter vorzubereiten?

Effiziente Maßnahmen bei steigenden Energiepreisen können auch spürbare Einsparungen für den eigenen Geldbeutel bedeuten und jede kleine Maßnahme, die sich leicht im Alltag integrieren lässt, kann am Ende des Jahres eine ordentliche Summe ergeben. Hierfür hat das Land Baden-Württemberg ein „Energiespar-Büchle“ herausgebracht. Dieses kann über den beigefügten QR-Code abgerufen werden. Eine gedruckte Version erhalten Sie auch im Rathaus.

QR-Code führt zum Energiespar-Büchle

Dort sind unter anderem folgende Tipps enthalten:

  1. Bei alten Heizanlagen sind die Umwälzpumpen fast immer versteckte Stromfresser. Oft sind sie zu groß ausgelegt und laufen unnötig auf höchster Stufe oder sie sind unabhängig vom Heizbetrieb die ganze Nacht und sogar ganzjährig in Betrieb. Hocheffizienzpumpen verbrauchen oft weniger als ein Fünftel des Stroms. Pro Jahr spart das bis zu 150 Euro.
  2. Jedem Topf den passenden Deckel und jeder Herdplatte den passenden Topf, dann brauchen Sie 2/3 weniger Energie. Leicht verdientes Geld: Beim täglichen Kochen mit Topfdeckel sind bei einem Elektroherd pro Jahr schnell 200 kWh bzw. rund 58 Euro eingespart.
  3. Bei defekten Geräten ein Muss und bei älteren Geräten ein sinnvolles Kann: die Anschaffung energieeffizienter Geräte. Am besten mit der Kennung A+++. Vergleichen Sie aber auch immer die Verbrauchsangaben auf dem Energielabel, um Unterschiede zwischen gleich klassifizierten Geräten zu erkennen. Beim Ersatz eines zehn Jahre alten baugleichen Kühlschranks der Effizienzklasse D durch A+++ sparen Sie pro Jahr rund 100 Euro.

 

Eine weitere Möglichkeit, Ihre Energiefresser zu identifizieren bieten unsere Gemeindewerke, die Ihnen kostenfrei gegen Hinterlegung eines Pfandbetrags ein Energiemessgerät für Strom zur Verfügung stellen.

 

Doch nicht nur zum Geldsparen sollten wir auf unseren Konsum achten. Letzte Woche, am 28. Juli, war der diesjährige internationale „Erdüberlastungstag“. An diesem Tag hat die Menschheit mehr Ressourcen verbraucht, als die Erde in einem Jahr regenerieren kann. Momentan verbrauchen wir rechnerisch pro Jahr 1,75 Erden. Ein Gleichgewicht zwischen Verbrauch und Regeneration der Ressourcen gab es zuletzt vor über 50 Jahren. Deutschland ist dabei leider kein positives Beispiel: Würden sich alle Länder so verhalten wie Deutschland, läge der Erdüberlastungstag bereits auf dem 04. Mai. Deshalb ist es wichtig, mit allen Ressourcen sparsam umzugehen: Strom, Wasser, Gas, Papier, Plastik, Textilien, u. v. m.