Kinderhaus Storchennest - Krippenbereich

Storchennest

In unserem schönen, hellen und modernen Kinderhaus Storchennest bieten wir bis zu 40 Plätze für 1-3 jährige Kinder mit unterschiedlichen Betreuungszeiten an, um dem Bedarf heutiger Familien gerecht zu werden.

1. Leitziel

Das Kind verlässt beim Eintritt in die Kinderkrippe oft erstmalig den „sicheren Hafen“ des Elternhauses. Aus diesem Grund ist es das oberste Ziel, eine Bindung zum Kind aufzubauen, so dass es sich in der Kinderkrippe sicher und geborgen fühlen kann. Erst wenn zwischen  dem Kind und seiner Bezugserzieherin ein stabiles Bindungsverhältnis besteht, ist das Kind in der Lage, seine neue Umgebung zu erforschen, Freundschaften zu knüpfen und durch das Spiel zu lernen.

2. Pädagogisches Konzept

Durch das pädagogische Handeln werden unterschiedlich stattfindende Entwicklungsschritte unterstützt und gefördert, wie z. B. das Laufen lernen, selbstständiges Essen und Trinken, die Sauberkeitserziehung u.v.m.
Im Freispiel finden eine Vielzahl an Angeboten statt, die den Kindern Freude bereiten und ihre Entwicklung unterstützen. Besonders wichtig für Krippenkinder ist hierbei die Sinneserfahrung. Sie haben die Möglichkeit mit unterschiedlichen Materialien Erfahrungen zu sammeln (Papier, Knete, Fingerfarben, Linsenbecken…) und somit ihre Feinmotorik und Kreativität anzuregen.
Dafür ist es besonders wichtig, dass der Gruppenraum ein Ort ist, der den Kindern Geborgenheit und Sicherheit vermittelt und sie zu selbständigem Tun motiviert und immer Anreiz für neue Erfahrungen bietet. Unser pädagogisches Konzept mit seiner Angebotsvielfalt gewährleistet die Erfüllung des Orientierungsplans für Bildung und Erziehung in Baden-Württemberg.

Die Gedanken von Rebeca Wild haben wir uns zum Ziel gesetzt:

„Die harmonische Entfaltung von Kindern ist ein natürlicher und darum langsamer Prozess.
Unsere Aufgabe ist es, die rechten Bedingungen dafür zu schaffen, aber nicht, den Prozess zu beschleunigen.
Bringen wir es als Erwachsene fertig, diese inneren Prozesse nicht durch unsere Ungeduld zu stören, sondern ihnen den nötigen Nährstoff zu liefern, so lernt das Kind auf eigenen Füßen zu stehen und nicht sein Leben lang von äußerer Führung abhängig zu sein.“

3. Eingewöhnung

Meist ist die Eingewöhnung in eine Krippe für ein Kind die erste längere Trennungserfahrung. Für die Verarbeitung der vielen Eindrücke und die Gewöhnung an die neue Umgebung, an die Vielzahl anderer Kinder und die mehrstündige Trennung von den Eltern braucht jedes Kleinkind individuelle Zeit. Um die Trennung von der Familie zu gestalten und das Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen, ist eine behutsame Eingewöhnung in die Krippe in Anwesenheit einer Bezugsperson (bzw. eines Elternteils) notwendig. Die Erzieherin kann im Beisein der Bezugsperson Spiel- und Ansprechpartner des Kindes werden. Das Kind erfährt ihre Zuneigung, Verlässlichkeit, Hilfe und erhält die notwendige Sicherheit. Dadurch wird sie allmählich als neue, sichere Bezugsperson akzeptiert und kann eine Bindung zum Kind aufbauen. Die Anwesenheit der Bezugsperson wird immer kürzer. Die Dauer der Eingewöhnung beträgt in der Regel zwei Wochen, wird aber immer individuell abgestimmt. Das Ziel der sanften Eingewöhnung ist, dass eine tragfähige Beziehung vom Kind zur Erzieherin aufgebaut wird, welche dem Kind die Sicherheit gibt, den Alltag in der Krippe selbstbewusst und vertrauensvoll zu meistern.

4. Schlafenszeit/Ruhezeit

Die Ruhezeit bzw. die Schlafenszeit findet nach dem Mittagessen statt. Sollte ein Kind in seiner Anfangszeit ein anderes Schlafbedürfnis haben, wird versucht dem Kind dieses zu ermöglichen. Im dafür eigens hergerichteten Schlafraum stehen Schlafkörbchen für die Kleinsten und Betten für die älteren Kinder bereit. Jedes Kind erhält seinen festen Schlafplatz. Bettzeug, Kuscheltier und Co. werden von zu Hause mitgebracht. So haben die Kinder ihre gewohnten Dinge und können sich ihren eigenen, individuellen Schlafplatz einrichten, in dem es sich träumen lässt. Diese persönlichen Dinge können im Kindergarten verbleiben und sollten regelmäßig zum Waschen mit nach Hause genommen werden.

5. Sauberkeitserziehung/Hygiene

Die Kinder werden nach Bedarf gewickelt.
Unter Sauberkeitserziehung verstehen wir jedoch nicht nur das Wickeln und die Hinführung zum selbständigen Benutzen der Toilette, sondern auch die Körperpflege, wie z. B. das Anhalten der Kinder zum selbständigen Hände- bzw. Gesicht waschen. Wickel- und Pflegeutensilien sind von zu Hause mitzubringen.

Zeigt das Kind Interesse, die Toilette zu benutzen, findet in Absprache mit den Eltern und parallel zu den häuslichen Gewohnheiten, die Sauberkeitserziehung in der Kinderkrippe statt. Hierbei sollten die Eltern unbedingt an praktische Kleidung denken, die das Kind möglichst selbständig händeln kann. Hosen oder Röcke mit Gummizug oder Strumpfhosen sind während dieser Zeit die richtige Wahl! So fördern Eltern das Erfolgserlebnis ihres Kindes!
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6. Essen

Das gemeinsame Essen und Trinken spielt im Krippenalltag eine bedeutende Rolle. Durch eine harmonische Gestaltung der Mahlzeiten wird während des Tages eine Gemeinschaftssituation geschaffen, die Raum und Zeit lässt für die bewusste Wahrnehmung der Gruppe. Hierbei werden  Schritt für Schritt das selbständige Herrichten des mitgebrachten Vespers, das Essen, sowie das Aufräumen des eigenen Essplatzes eingeübt.

7. Das Raumprogramm

Unsere Stammgruppenräume sind liebevoll und zur Aktivität einladend eingerichtet. Sie befriedigen die Neugier der Kinder, regen den Forscherdrang an und geben Gelegenheit zum individuellen Spiel, damit die Kinder all das, was sie schon können, auch wirklich tun können. Jeder Krippenraum ist mit einer Kletterburg ausgestattet, um den Jüngsten alltägliche Gelegenheit zur differenzierter Bewegung zu geben. Die Nebenräume sind unterschiedlich gestaltet, so sind die Ateliers im Unter - und Obergeschoss sofort als Platz zum Gestalten erkennbar, weil es z.B. eine Malwand und ein Matschbecken gibt, um mit Farbe und Kleister zu experimentieren. Die Gruppenräume sind jeweils durch den großen Waschraum verbunden. Hier steht nicht nur die Körperhygiene an vorderster Stelle, sondern die Lust am eigenen Körper und das Experimentieren mit dem Element "Wasser" wird durch die Wasserspiellandschaft, die Waschrinne und Spiegel gefördert. Durch Podestlandschaften und in den Boden eingelassene Spielwannen, durch Spiegel an den Wänden, werden in den restlichen Nebenräumen die Sinne der Kinder vielfältig angeregt, durch das Spiel und das Überwinden von unterschiedlichen Höhen, Bildungsprozesse in Gang gesetzt und die Motorik gefördert.

8. Geschützter Gartenbereich

Das Gelände um unser Krippengebäude schafft einen geschützten und sicheren Rahmen, in dem sich die bewegungsaktiven Kinder ausprobieren können. Kleine Hügel und flache Rampen, Findlinge und Podeste geben erste Bewegungsanreize. Sie erlauben es den Kindern, sich aufzurichten und fördern Steh- und Gehversuche. Der Sand- und Matschbereich lädt zum Experimentieren ein. Die langen Terrassenstrecken vor den Gruppenräumen eignen sich für das Fahren mit Rutschautos und Laufrädern.

9. Tagesablauf

Struktur des Tages: Der Tagesablauf zum Herunterladen.

10. Qualifikation

In unserem Kindergarten sowie unseren Krippengruppen arbeiten ausschließlich staatlich anerkannte Erzieherinnen.
Die Mitarbeiterinnen und ihre Weiterentwicklung gezielt zu fördern, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen, ist der Schlüssel zu einer guten, pädagogischen Arbeit. Nicht nur Kinder lernen im Kindergarten, auch unser Team ist einem ständigen Lernprozess unterworfen. Aus diesem Grund nehmen die Erzieherinnen regelmäßig einzeln oder gemeinsam an Fort- und Weiterbildungen teil. Die Fortbildung zum Orientierungsplan für Kindertageseinrichtungen in Baden-Würrtemberg besuchten alle Erzieherinnen des Teams.
Weiterhin fungiert der Kindergarten als Ausbildungsstätte für neue Kolleginnen und ist somit in regem Austausch mit den pädagogischen Fachschulen.

Weiterbildung der  Erzieherinnen
- staatl. anerkannte Sozialfachmanagerin
- Sozialfachwirt
- Kleinkindpädagogin
- Entspannungspädagogin
- Mentorenausbildung
- Elternberaterin

 

Geöffnet:

Öffnungszeiten und Gebühren

  • Regelöffnungszeiten
    Montag bis Freitag von 07.00 - 12.30 Uhr
    Gebühr: 222,00 €, Geschwisterbeitrag: 133,00 €
     
  • Verlängerte Öffnungszeiten
    Montag bis Freitag von 07.00 - 14.15 Uhr
    Gebühr: 248,00 €, Geschwisterbeitrag: 149,00 €
     
  • Ganztagesplatz
    Montag bis Donnerstag von 07.00 - 16.00/17.00 Uhr, Freitag bis 14.15 Uhr
    Gebühr inklusive Mittagessen: 448,00/469,00 €, Geschisterbeitrag: 293,00/305,00 €

Dokumente & Links


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