Wiederaufnahme des Regelbetriebs im Storchennest und St. Elisabeth für Vorschulkinder

Wie die Landesregierung Baden-Württemberg beschlossen hat, sollen die Betreuungseinrichtungen im Ländle den Regelbetrieb nach und nach wieder aufnehmen.

 

Entsprechend der aktuellen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie dürfen die Kinderhäuser nun max. 50% der Plätze der in der Betriebserlaubnis genehmigten Gruppengrößen wieder belegen, wobei die erweiterte Notbetreuung weiter Vorrang genießt. Die Umsetzung dessen ist durchaus mit Schwierigkeiten verbunden, zumal die Gruppengrößen aufgrund der besonderen Hygienevorschriften deutlich reduziert werden mussten (weniger Kinder auf mehr Räume) und teilweise Personal von der Präsenzpflicht befreit ist, da sie zu den Risikogruppen zählen. Die neue Verordnung lässt auch offen, welche Kinder bevorzugt die Einrichtungen wieder besuchen dürfen. In enger Absprache mit den beiden Kinderhäusern, den Einrichtungsträgern und den Elternbeiräten wurde ein Konzept entwickelt, das vorsieht, dass zunächst die Vorschulkinder aufgenommen werden, um sie auf den Schulbeginn ausreichend vorbereiten zu können. Zudem sollen die Vorschulkinder einen gemeinsamen Abschluss aus der Kindergartenzeit erhalten. Die Eltern wurden bereits informiert.

 

Familienzentrum Storchennest

Die kommunale Einrichtung ist bereits durch Kinder, deren beide Elternteile bei Ihren Arbeitgebern präsenzpflichtig sind, zu 40 % ausgelastet. Insgesamt sind 10 Mitarbeiterinnen, die den Risikogruppen angehören, nun teils zuhause, teils im Bauhof oder im Rathaus beschäftigt, um andere Arbeiten zu erledigen. Die knappen Plätze werden so verteilt, dass die Vorschulkinder ab kommendem Montag, den 25.05.20 für zwei Tage pro Woche (entweder Montag und Dienstag oder Donnerstag und Freitag, jeweils von 8:00 bis max. 12:40 Uhr) wieder im Familienzentrum betreut und intensiv auf die Schule vorbereitet werden.

 

Kath. Kindergarten St. Elisabeth 

Hier ist die Lage etwas entspannter, da bedeutend weniger Kinder in den Notfallgruppen angemeldet sind. Insgesamt sind nur 2 Mitarbeiterinnen von der Präsenzpflicht wegen Zugehörigkeit zu den Risikogruppen befreit. Sämtliche Vorschulkinder und Kinder mit erhöhtem Sprachförderbedarf können ab Montag, den 25.05.2020 täglich von 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr aufgenommen werden. Danach ist die max. Aufnahmekapazität von 50% aller angemeldeten Kindern bis auf wenige Plätze erreicht.  

 

Mit dem oben genannten Model wurde eine Lösung zum schrittweisen Einstieg in den Regelbetrieb beider Einrichtungen gefunden, die es möglich macht, zusätzlich noch Kindern bei Bedarf einen Platz in der Notbetreuung anzubieten. Sollten sich die Rahmenbedingungen in den kommenden Wochen ändern, wird selbstverständlich weiteren Kindern wenn möglich der Zugang gewährt. An Lösungen zur Erweiterung der  jeweiligen Kapazitäten wird fieberhaft gearbeitet.


Veröffentlicht am Mittwoch, 20. Mai 2020

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