Storchenzunft Steißlingen

Storchenzunft Steißlingen e.V.

Immer am Schmotzige Dunschtig wurde an der "Alten Post" in Steißlingen (heute ein Wohnhaus in der Singener Straße) ein Narrenbaum gesetzt; ursprünglich vom letzten christenlehrpflichtigen Jahrgang, etwa ab 1880 von den Rekruten (also den seinerzeit Militär-Dienstpflichtigen): Erst die geburtenarmen Jahrgänge des ersten Weltkrieges führten im März 1933 zur Gründung des Narrenvereins, die Dank der Initiative von Otto Schönenberger in der zur Narrenbeize erhobenen "Alten Post" vollzogen wurde. Die erste von ihm inspirierte Fasnet 1934 stand im Zeichen der von Paul Forster angeführten "Sieben Schwaben". Die Fasnet wurde damals von den Narren hoch zu Ross auf den öffentlichen Plätzen verkündet.

Die Storchenzunft Steißlingen ist Gründungsmitglied der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee.

Am 19. April 1959 erklärten sich im Gasthaus "Mohren" in Volkertshausen 23 Zünfte bereit, der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee beizutreten. Für die Storchenzunft unterschrieb der damalige 1. Zunftmeister Ernst Streit die Beitrittserkärung. 

Heute besteht die Storchenzunft Steißlingen aus

  • Narrenpolizist
  • Fahnenträger
  • Narreneltern
  • Narrenrat
  • Seeriedwieber
  • Seerosen, Jungseejungfrauen und Seejungfrauen
  • Neptun
  • Jungstörche und Störche
  • Seestrueli
  • Zimmermannsgilde

Der Steißlinger Narrenruf 

„Hoorig, hoorig, hoorig isch de Sepp,

und wenn de Sepp it hoorig wär,

denn wüßt mer it wer hoorig wär!“

Dieser in Steißlingen heimische Narrenruf erinnert an ein Fasnachtsoriginal des 19. Jahrhunderts und macht mit der Tatsache bekannt, dass sich in unserem Dorf immer einige „Familienoriginale“ gefunden haben, die dem fasnachtlichen Treiben einen besonderen Akzent verliehen.


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