Burgenlandschaft Hegau

Das Wahrzeichen des Hegau sind seine Berge.
Entstanden vor etwa 12 Millionen Jahren in Zeiten hoher vulkanischer Aktivität bilden neun Hegauberge "Des Herrgotts Kegelspiel" - so nannte der Heimatdichter Ludwig Finck den Hegau.
  • Hohentwiel - der "Hontes", Wahrzeichen von Singen und weit bekannt durch die größte Festungsruine Deutschlands (668 m ü. NN)
  • Staufen - auch einstmaliger Sitz der stolzen Festung, heute jedoch völlig zerstört (593 m ü. NN)
  • Wartenberg - in der Nähe von Geisingen. Ein kleines Schlößchen steht auf den Grundmauern der ehemaligen Festung
  • Hohenkrähen - einstmals Sitz einer gefürchteten Raubritterburg, später zerstört (643 m ü. NN). Berühmt ist der "Poppele": der Burgvogt Popolius Maier hat hier sein Unwesen getrieben und soll von einem Abt verflucht worden sein, auch nach seinem Tod hier herumzugeistern.
  • Hohenstoffeln - einer der höchsten Hegauberge mit 844 m, mußte in den Dreißigern riesige Basaltmengen seines Vorkommens für den Straßenbau opfern.
  • Mägdeberg - mit einer noch gut erhaltenen Burg aus dem 13. Jahrhundert (654 m ü. NN). Seinen Namen bekam der ehemalige Vulkan nach einer Wallfahrt einer englischen Köngistocher, die mit tausenden von Mägden am Fuße des Berges ihr Lager aufgeschlagen hatte.
  • Hohenhewen - der Hausberg von Engen, 846 m hoch.
  • Neuhewen - der höchste aller Hegauberge (864 m ü. NN) beeindruckt mit einer der schösten Aussichten über den gesamten Hegau - besser bekannt unter Hegaublick.
  • Hewenegg - der traurigste aller Hegauberge, weil er keiner mehr ist. Durch den Basaltabbau ist nur noch ein großer Krate übrig, in dem sich ein kleiner See befindet. Heute ist das Hewenegg ein schönes Naturschutzgebiet. Es befindet sich zwischen Engen-Bargen und Immendingen.


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