Homburger Kapelle

Homburger Kapelle
Die Kapelle wurde 1992/93 unter Pfarrer Winter zur Erinnerung an das ehemalige Frauenkloster auf dem Kirnberg errichtet. Der Besucher wird mit einem herrlichen Blick in den Hegau belohnt.

Die ehemalige Homburg mit der Liebfrauenkapelle wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Die an einem Steilhang gegen Stahringen gelegene Burg war Wohnung der Homburger, einem Ministeralengeschlecht der Konstanzer Bischöfe .

Der Homburg war das Dorf Steißlingen über Jahrhunderte zugeordnet. Die Grundherrenrechte gingen über die Herren von Bodmann-Möggingen, Ebinger von der Burg an die Freiherren von Stotzingen.

Auf dem ca. 3 km nördlichen Kirnberg befand sich ein Beginen-Frauenkloster, das allerdings nur 100 Jahre bestand (1456-1556). Ein kleiner Konvent, Schwestern aus dem Halltal in Tirol, haben in der "Klause im Kirnberg" sogar die Reformation überstanden. Zur Erinnerung an das Kloster und die Burgkapelle wurde im Gewann Wannenbühl unter Pfarrer Winter 1992/1993 eine kleine Kapelle errichtet. Die Glocke der Kapelle ist der "lieben Frau von der Homburg" geweiht.

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